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KFD feiert 90

Nachlese zum 90jährigen Bestehen der KFD am 10.10.2010,
entnommen dem Artikel der Neuen Westfälischen vom 12.10.2010

„Wollen auch in Zukunft etwas bewegen“

Katholische Frauengemeinschaft Erkeln feiert 90-jähriges Bestehen
VON HELGA KROOSS

„Erinnern, danken, feiern!“ unter diesem Motto stand die Feier zum 90-jährigen Bestehen der katholischen Frauengemeinschaft (kfd) Erkeln, die am Sonntag mit einer heiligen Messe begann und mit sowie einem geselligen Kaffeetrinken und Abendessen in der Gemeindehalle fortgeführt wurde. Viele Glückwünsche und auch Dank für das große Engagement konnten die Vorstandsmitglieder an diesem Tag entgegennehmen.

„So wie die Woche den Sonntag braucht, so braucht der Alltag auch immer wieder ein Fest“, begrüßte die kfd-Vorsitzende Brigitte Kortenschulte die zahlreichen Gäste. Die Feier sei ein besonderer Höhepunkt in der kfd. „Es lässt die Frauengemeinschaft mitten im Alltag einmal darüber nachdenken, was sie eigentlich ist, wer dazu gehört und was wichtig und was unwichtig ist“, stellte Kortenschulte heraus. Der gemeinsam zurückgelegte Weg könne so gewürdigt mit in die Zukunft genommen werden. Sich zu treffen, Gemeinschaft zu erfahren und sich gegenseitig im Alltag zu unterstützen, seien dabei wichtige Aspekte, an die es sich zu erinnern gelte.

Ziel der katholischen Frauengemeinschaft sei es, in der Gemeinde, Kirche und Gesellschaft Zeichen zu setzen. Kortenschulte: „Wir wollen auch in der Zukunft etwas bewegen.“ So müssten heute neue Wege gesucht werden, um die kfd auch für jüngere Frauen attraktiv und „wohlfühlbar“ zu machen, ohne jedoch den christlichen Aspekt aus den Augen zu verlieren.

Im Anschluss an ihr Grußwort ehrte die erste Vorsitzende 34 ehemalige Vorstandsmitglieder für ihr langjähriges Engagement.

Dann hieß es: Bühne frei für den Überraschungsgast. Anja Geucke, gebürtig aus Erkeln und heute im Sauerland lebend, gewährte amüsante Einblicke in das dörflichen Leben von Erkeln, philosophierte im schönsten Westfälisch über Mode, Ehemänner, kfd, Politik, Kirche und anderes mehr.

Ein weiterer Höhepunkt, der unmittelbar daran anschloss, war die Vorstellung des Kochbuches „Erkeln kocht“ (die NW berichtete). 213 Rezepte, von Erkelnern selbst geschrieben, sind dort auf 300 Seiten in 12 Kapiteln zu finden. Mit 96 Jahren ist „Tante“ Paula Pott die Älteste, die ein Rezept (Spritzgebäck) beisteuerte, die siebenjährige Linda Pahn mit ihren „Mandarin-Muffins“ die Jüngste.

Die Kochbuch-Initiatorinnen Ulla Giefers, Sandra Kukuk und Sylvia Pahn dankten allen Mitwirkenden für ihr Engagement, insbesondere Thomas Behler, der sie bei der Gestaltung des Kochbuches tatkräftig unterstützt hat.

 

  • Artikel vom 18.10.2010
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